Beerdigung des US-Präsidenten Abraham Lincolns (1809 bis 1865) – eine Menschenmenge versammelte sich am 19. April 1865 entlang der Pennsylvania Avenue in Washington, DC. Sie warteten auf die Prozession die Lincolns Leichenwagen von der Beerdigung im Weißen Haus begleitete. Ziel war das US-Kapitol, wo sein Körper aufgebahrt wurde. Die Beisetzung fand später in Springfield, Illinois statt.
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Das letzte Formular eines Menschen aus dem Jahr 1864 – “Record Of Death” von William Christman. Zusammengestellt im Bürgerkrieg als “Army Provider Report” – 67. Pennsylvania Infanterie – Adjutant Common Office, 1780′s-1917.
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Ein Soldat steht während des Ersten Weltkriegs vor einem verfallenen Friedhof in Nordfrankreich. Es handelt sich um einen britischen Wachtposten. Aus den zwei Ziegel-Säulen ragen die wirren Überreste einer eisernen Tores. Die Beschriftung des Bildes zeigt, dass dies alles ist, was von der Pforte übrig geblieben war. Ein Kreuz steht auf dem verwilderten Friedhof. Französisch Dörfer und Städte wurden stark zerstört. Diese Zerstörung war verheerend für die lokale Bevölkerung.
Bild der “Nationwide Library of Scotland”
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15. September 1913. Das Foto zeigt die Trauerfeier für den New Yorker Politiker Timothy (Tim Large) Daniel Sullivan (1862-1913). Es ist der der Platz vor der altenKathedrale St. Patrick in New York.
Bild aus der Library of Congress, Bain Information
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Burial Culture – Silber Pokal eines unbekannten Künstlers aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Der Pokal steht im Yeshiva College Museum / CJH Museum Collections
Bild von” Middle for Jewish History, New York
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Die Lebensversicherung ist eine Personenversicherung, welche eine Kombination von Altersvorsorge und Todesfallabsicherung darstellt. Hierbei wird eine vorher vertraglich festgelegte Summe zu einem vertraglich festgelegten Zeitpunkt ausgezahlt. Dies kann der Tod des Versicherungsnehmers, aber auch das erreichen einer Altersgrenze sein.
Die Todesfallabsicherung dient dem Hinterbliebenenschutz der Angehörigen oder nächsten Verwandten des Versicherungsnehmers. Gerade wenn der Versicherungsnehmer der Hauptverdiener ist, kommen bei dessen Ableben hohe finanzielle Belastungen auf die Hinterbliebenen zu. Neben den Beerdigungskosten sind hier auch die laufenden Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen, um den bisherigen Lebensstandart aufrecht erhalten zu können.
Wer bei seiner Lebensversicherung das Hauptaugenmerk auf den Hinterbliebenenschutz legt, der sollte zwischen einer Kapitallebensversicherung und einer Risikolebensversicherung wählen. Wer dagegen die Lebensversicherung als Altersvorsorge abschließt, ist mit einer reinen Risikolebensversicherung schlecht beraten.
Ist der Gedanke bei Abschluss der reine Hinterbliebenenschutz, so ist die klassische Risikolebensversicherung die beste Wahl. Diese Versicherungsform deckt als rein den Todesfall des Versicherungsnehmers, und zahlt die entsprechende Summe auch nur dann an die Hinterbliebenen aus. Die Höhe der Lebensversicherungssumme ist wählbar und frei gestaltbar. Hier orientieren sich die monatlichen Versicherungsbeiträge an der entsprechenden Versicherungssumme und auch persönliche Umstände wie gesundheitliche Vorbelastungen fließen in die Gestaltung der Versicherungsbeiträge ein . Der im Todesfall Begünstigte wird bei Abschluss der Versicherung vom Versicherten festgelegt, kann aber während der Laufzeit jederzeit geändert werden. Die Risikolebensversicherung dient also allein der finanziellen Absicherung in Form des Hinterbliebenenschutzes und es erfolgt keine Kapitalanhäufung oder Ansparung von Versicherungsbeiträgen .
Eine Kombination aus Sparanlage und Risikoversicherung bietet dagegen die Kapitallebensversicherung. Hier werden die eingezahlten Beträge zum Zweck der Altersvorsorge angespart und mit dem gesetzlich festgelegten Garantiezins verzinst. Bei Erreichen der Altersgrenze wird diese Versicherung als Einmahlzahlung oder als monatliche Rente an den Versicherten gezahlt.
Gleichzeitig beinhaltet die Kapitallebensversicherung aber auch die Absicherung im Todesfall, so dass der Hinterbliebenenschutz auch hier gewährleistet ist.
Grundsätzliche gilt es bei Abschluss einer Lebensversicherung abzuwiegen, ob die Altersvorsorge und Kapitalbildung oder der Hinterbliebenenschutz im Todesfall im Vordergrund stehen. Stets sollte hier bedacht werden, dass die Hinterbliebenen die Kosten für die Bestattung tragen müssen und eventuelle Verbindlichkeiten ausgleichen müssen.
Entsprechend kann die Lebensversicherung gestaltet werden, da die unterschiedlichen Varianten auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden können.
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Bild aus den SMU Central College Libraries, Teil von: Manning Texas und Mexiko-SammlungPhysical Description: 1 Fotoabzug (Postkarte): Gelatine Silber / Fotografiert von , Walter Horne (1883-1921)
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Bild aus der OSU Unique Collections & Archives
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Die Erdbestattung bezeichnet das Begräbnis eines Leichnams in einem Grab unter der Erde. In der Regel steht die Bestattung mit einem religiösen Ritual im Zusammenhang, welches sich aus früheren Zeiten des Judentums, Christentums sowie des Islams entwickelt hat.Ablauf einer Erdbestattung
Die Erdbestattung kann man auch als letzten “Trauerzug” zum Grab bezeichnen. Hierbei wird den Verwandten, Freunden und Angehörigen der Trauergemeinde die Gelegenheit gegeben sich das letzte Mal von den sterblichen Überresten der toten Person zu verabschieden und um ihn diese Person zu trauern.
In der Regel findet vorher ein “kleiner Trauergottesdienst” zum Andenken an die verstorbene Person statt, wobei der Geistliche (z.B. Pfarrer) mit der Trauergemeinde, in Form von Gebeten, letzten Erinnerungen an den Toten, Liedern etc., um die verstorbene Person trauert und von ihm Abschied nimmt. Anschließend geht der Trauerzug am Grab des Toten vorbei, wobei der Pfarrer vornweg mit einem Kreuz in der Hand geht.
Nach diesem “letzten Weg” wird das Grab in das Erdreich eingebettet.
Weitere Formen von Bestattungen
Auser der Erdbestattung gibt es in Deutschland noch andere Möglichkeiten der Bestattung. Einer sehr weit verbreitete Methode ist neben der Erdbestattung auch die Feuerbestattung . Hierbei wird der Leichnahm in einem Krematorium verbrannt und in die Überreste in einer Urne aufbewahrt. Diese Urne mit den Überresten (Asche) wird dann wie bei der Erdbestattung in den Boden auf dem Friedhofsgelände eingelassen. Weiterhin gibts es die See-, Baum-, und Luftbestattung bei denen auch jeweils die verstorbene Person im Krematorium verbennt werden muss. Die Feuerbestattung hat gegenüber der Erdbestattung den Vorteil eventuell um einiges günstiger zu sein, da ein Urnengrab meist nicht derart teuer ist wie eine Erdgrab.
Weitere Bestattungsmöglichkeiten sind die Luftbestattung, die Körperspende und die Gruftbestattung, welche aber eher selten vorkommen.
Gestzliche Bestimmungen und Kosten einer Erdbestattung
In Deutschland gibt es eine Reihe von gesetzlichen Bestimmungen und hygienischen Vorschriften, die vorgeben, wie eine Bestattung zu erfolgen hat. Hierbei wird das Bestattungswesen durch Landesbestimmungen geregelt (z.B. Bestattungsgesetz Baden Würtemberg oder Bestattungsgesetz Hessen etc.). Weiterhin gibt es gewisse Friedhofsgesetze- und verodnungen sowie Leichenverodnungen, welche entweder von der Kommune oder der Friedhofsgemeinde umgesetzt werden. die Prozesse einer Bestattung können sich in den verschiedenen Bundesländern unterscheiden. Jedoch gilt allgemein in Deutschland, dass eine Erdbestattung frühestens 48 Stunden nach dem Tod und spätestens 8 Tage nach dem Tod erfolgen muss.
Eine ordnungsgemäße Erdbestattung kann je nach Wunsch und Ansprüchen des Toten oder der Angehörigen etwa 1.800 Euro bis weit über die 10.000 Euro kosten.
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Eine Diamantbestattung ist keine eigene Bestattungsart im engeren Sinne, vielmehr werden bei diesem Verfahren Teile der Überreste einer klassischen Feuerbestattung weiterverarbeitet. Konkret wird die Einäscherung in einem gesonderten Verfahren durchgeführt, so dass die sonst bei mindestens 1200° Celsius restlos verbrannten Kohlenstoffanteile (amorphe Kohlenstoffteile) ebenfalls als Asche zurückbleiben. Der Großteil der Asche, etwa achtzig Prozent, wird normal beigesetzt, da dieser nicht zur Diamantherstellung geeignet ist.Die Kosten für die Herstellung sind abhängig von der Größe des Steins, belaufen sich aber auf Grund des sehr aufwendigen Verfahrens auch bei kleineren Diamanten bereits auf einige tausend Euro.
Eine in Deutschland zwingend notwendige Voraussetzung für die Verwendung der Asche zur Diamanterstellung ist der entsprechende Wunsch des Verstorbenen. Alternativ zu den Rückständen aus der Einäscherung kann auch geeigneter externer Kohlenstoff verwandt werden.
Zudem besteht in Deutschland ein Bestattungszwang, so dass für die Diamantbestattung Anbieter aus dem Ausland, zum Beispiel der Schweiz, herangezogen werden.
Eine weitere interessante Möglichkeit ist die Erstellung eines Diamanten aus geeigneten Zellen lebender Personen. Hierfür kann eine geeignete Menge an Haaren genutzt werden, die dann bereits zu Lebzeiten zu einem Erinnerungsstück veredelt werden.
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