Ethische Bedenken bei Tod im All

Für die in 30 Jahren von der US-Raumfahrtbehörde NASA geplante Mars-Mission werden jetzt erste ethisch-medizinische Überlegungen angestrengt. Unter anderem beschäftigen sich die NASA-Wissenschaftler mit der Frage: “Wie sollen Astronauten bei Aufenthalten im All mit dem Tod umgehen?“.

Für diese und andere ethische Fragen soll ein Regelwerk für Kommandanten und Missions-Manager entworfen werden, damit diese künftig solche scherwiegenden Entscheidungen treffen können. Das Ethikpapier der NASA beschäftigt sich weiterhin mit Fragen rundum das Thema Tod wie z.B.: “Was passiert mit dem Leichnam des verstorbenen Astronauten?“, “Wie lange sollen lebenserhaltende Maßnahmen fortgeführt werden, die den auf Missionen so wichtigen Sauerstoff verbrauchen?“. Desweiteren stellt Paul Root Wolpe, Bioethik-Experte der NASA, in seinen Überlegungen zum Ethikpapier, das bisher nur der Nachrichtenagentur AP vorliegt, die kritische Frage, ob das Wohlergehen eines Astronauten über den Erfolg einer Mission zu stellen ist, kann diese jedoch nicht verneinen oder bejahen. Diese ethischen Grundsätze sollen bis zum Start der Mission in 30 Jahren beantwortet werden.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>