Beam me up Scotty – Weltraumbestattung gescheitert

Die Asche des als Raumschiff Enterprise Bordingenieur “Scotty” bekannten James Doohan wurde von einer Rakete der Firma Space Services ins Weltall transportiert. Insgesamt wurde Asche von rund 200 Menschen ins All geschossen. Neben Doohans war auch die Asche des Astronauten Gordon Cooper an Bord.

Die Kapseln sollten bei diesem “Erinnerungsflug ins All” an einem Fallschirm wieder zur Erde zurück kehren. Die Asche von “Scotty”, James Doohan, ist allerdings noch immer in der Wüste von New Mexiko verschwunden. Die Gegend ist sehr bergig und schwer erreichbar.

Ab dem Jahr 2009 werden für die Urnen auch Flüge ohne Rückkehr ins Weltall angeboten. Doohans Witwe wollte sich eigentlich erst dann für immer von “Scotty” verabschieden.

Der Transport der Asche für den Rückkehr-Flug hat die Angehörigen übrigens 495 Dollar (rund 360 Euro) gekostet. Der Endgültige Flug soll dann bis zu 12.500 Dollar kosten.

Doohan war im Jahr 2005 im Alter von 85 Jahren gestorben. Vor “Scotty” wurde bereits im Jahr 1997 Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry ins All geschossen. Auch die Asche des LSD-Gurus, Psychologen und Schriftstellers Timothy Leary wurde bei einer der ersten Weltraumbestattungen beigesetzt.

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